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Tag 6

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    Mit gemischten Gefühlen starteten wir in den sechsten Morgen unserer Seminarfahrt in Genua. Ein letztes Mal konnten wir uns auf das Frühstücks Büfett freuen. Die Freude der späten Vögel war jedoch unberechtigt, da sie sich mit den letzten Krümeln abfinden mussten.    Auch ohne Stärkung blieb der Stress vor dem Auscheck leider nicht aus. Koffer mussten gepackt, letzte Postkarten geschrieben und ein finaler Blick ins Zimmer geworfen werden, bevor die Vorfreude auf die Rückfahrt in die Heimat aufkommen konnte. Angedacht war das Treffen mit unserem Gepäck um 11:30 Uhr in der Lobby des Hotels, jedoch kam es aufgrund des kleinen aber feinen Aufzugs, welcher normalerweise nur von zwei Personen gleichzeitig benutzt werden sollte, zu Verzögerungen.    Nachdem wir die Tetris Mission, unsere Koffer alle in einem sehr kleinen Raum zu verstauen, erfolgreich abgeschlossen haben, konnten wir uns um die weitere Planung des gemeinsamen Abschlussessens kümme...

Die Abreise

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  18:33 Uhr - Der Kampf beginnt. Die vor wenigen Minuten ausgetüftelte Strategie war bei allen dieselbe: Direkt vor der Bustür positionieren, lossprinten, sobald sie sich öffnet, und wenn nötig die Rivalen an ihren Rucksäcken zurückzerren. Rucksack über die Sitze werfen, drängeln, schubsen, stolpern: Alles war erlaubt. Am Abend des 30. September 2025 zählte nur eine Mission: den perfekten Sitzplatz erobern. Natürlich konnte das nicht jedem gelingen. Doch die Aufregung legte sich schnell, spätestens beim „Joris Heyer ist ne Frau“-Song und der Ankündigung eines McDonald’s-Stopps innerhalb der nächsten Stunden. Die Stimmung kippte ins Positive und die Rückfahrt konnte um 19 Uhr mit viel Elan beginnen. Dieser Elan allerdings hielt nicht lange an. 23:31 Uhr - Der Anblick des goldenen M’s ließ unsere Herzen genauso hell leuchten wie das M selbst. Doch nur für den Bruchteil einer Sekunde… dann rollte der Bus einfach vorbei. Verleugnung, Wut, Verhandlung, Depression, Akzeptanz. ...

Tag 5

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    Auf dem Plan für Montag stand ein Ausflug nach Lucca, doch aufgrund von mangelnden Busparkplätzen und einer langen Fahrt von über 3 Stunden war die Entscheidung am Vortag gefallen, den Ausflug nach Lucca ausfallen zu lassen. Stattdessen trat „Plan B“ in Kraft: ein entspannter Badetag in Recco. Die Vorfreude, den Montag ruhig angehen zu lassen, war nach der anstrengenden Wanderung am Vortag ohnehin schon sehr groß. Bei angenehmen 22 Grad mit Sonnenschein machten wir uns daher gegen 11 Uhr auf die ca. 30-minütige Busfahrt. In Recco angekommen, besprachen wir kurz die Rückfahrt, und anschließend konnte jeder das machen, worauf er Lust hatte. Einige machten sich sofort auf den Weg zum Strand, andere schlenderten über den Flohmarkt in der Nähe, während wiederum ein paar von uns in die umliegenden Cafés einkehrten, um sich ein zweites Frühstück zu gönnen. Der Tag entwickelte sich abwechslungsreich: Ein Anleger trennte den Hauptstrand von einem kleinen Nebenstrand, de...

Tag 4

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Es beginnt der größte Tag der Woche! Vor dem Hotel versammelt, waren viele warm angezogen, weil es morgens kalt war. Später wird es zum Glück der wärmste Tag der Fahrt! Jedoch schien die Stimmung anfangs eher runtergedreht, und aus gutem Grund: Der Tag begann ungewohnt früh um 7:50 Uhr. Das war späteste Treffzeit am Hotel, also auf Frühstück lieber verzichten. Unser Reisebus sollte schon um 8 Uhr abfahren (8:07). Zusammen mit dem xten Palästinaprotest gestern Nacht, der mich völlig aus dem Schlaf gerissen hat, hatte dieser Tag keinen guten Anfang. Kurz nach 8 Uhr fuhr der Bus ab. Ziel: Santa Marguerita Ligure! Nach ca. 45 Minuten sind wir angekommen und hatten bis spätestens 9:40 Freizeit. Ich nutzte die Zeit, um durch die Stadt zu spazieren und Fotos sowie Videos zu machen. Anschließend mussten wir uns am Targa commemorativa di Jean Sibelius (gestreifte s Haus) wieder treffen. Pünktlich um 9:46 bestiegen wir die Fähre, gegen 10 Uhr legte sie schon ab. Fast alle drängten nach oben, u...